Aus fünf wurden zwei. Die Clans, so, wie sie waren, sind untergangen. Seit drei Monden leben sie in einem neuen Territorium. Doch werden sie es hier schaffen zu überleben?
 
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 FlussClanLager

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Sturmnacht

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BeitragThema: Scheckenstern   Di Nov 26, 2013 6:33 pm

---> Lager

Das Geschrei hinter mir lassend war ich zum Lager gesaust.
Die wehen hatten plötzlich eingesetzt und ich bekam vor Schmerzen kaum noch Luft.
Im Lager lief ich pflichtbewusst einmal zu Zierblüte,die sich mit Hageldorn unterhielt.
"Zierblüte,suche dir einen Krieger und laufe zur Flusszweigung. Dort ist ein Streunerin.Bringt sie ins Lger,auch wenn sie sich sträubt."Ich wurde von einer heftigen wehe unterbrochen. Die Schmerzen drückten mich nieder und ich konnte grade noch"Hageldorn,Streifenstaub"flüstern,bevor es schwarz vor meinen Augen wurde.
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Mondseele
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BeitragThema: Re: FlussClanLager   Di Nov 26, 2013 6:46 pm

Etwas überrumpelt sah Zierblüte Scheckenstern an die geradewegs auf sie und Hageldorn zukam.
Als sie dann auch noch sagte Zierblüte solle sich einen Krieger suchen und dann eine Streunerin hier her hohlen antwortete sie schnell "Oh nein Scheckentsern, dass kann jetzt nicht den ernst sein oder? Zuerst erteilest du mir eine Strafe und dann darf ich hinaus um eine räudige Streunerin in 'unser Lager' zubringen? Was willst du bitte von der? Die kann mir schön vom leib bleiben!" ihr miauen war weniger ein miauen als vielleicht doch ein knurren...
"Und..." gerade wollte sie weiter sprechen doch sie wurde unterbrochen. Scheckenstern brach zusammen. Leise flüsterte sie etwas...
Und außerdem hatte Scheckenstern einen viel zu dicken Bauch, si wird sie bestimmt nicht mit Fischen vollgefressen haben! "Hageldorn! Hast du mich doch angelogen!" ihre Stimme klang empört und sie drehte sich von Hageldorn weg ehe sie auf die Antwort von Scheckenstern wartete die wohl nicht so schnell kommen würde...
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BeitragThema: Re: FlussClanLager   Di Nov 26, 2013 6:59 pm

Schneeflocke hatte grade vor dem Kriegerbau gesessen, in die Sonne geblinzelt und darüber nachgedacht, ob Blattgrüne eigentlich besser war als Blattfrische. Aber plötzlich lief eine ziemlich aufgebrachte Scheckenstern ins Lager, fauchte ungeduldig Zierblüte an (die sich, wie Schneeflocke amüsiert feststellte, von Hageldorn in eine eindeutige loose-loose-Situation befördern hatte lassen) und brach dann zusammen.
Schneeflocke war keine HEilerin. UNd sie gehörte auch absolut nicht zu den Katzen, die sich so sehr mit Jungen und dem Kittenkriegen beschftigten, dass sie Tag und Nacht nur daran arbeiteten, trächtig zu werden.
Aber sie kannte sich so gut mit Jungen und Königinnen aus, dass sie sofort erkannte, dass ihre Anführerin in den Wehen lag. Eilig lief sie zu Scheckenstern hinüber. Scheckenstern!, miaute sie ihr erschorocken ins Ohr. Scheckenstern, wach auf!
Sie drehte SCheckenstern auf die SEite, damit die JUngen besser hinauskamen. UNd das wars auch schon mit ihrem Hebammen-Wissen. HIlflos schnurrte sie Scheckenstern ein Ganz ruhig, alles gut. Alles gut in die OHren und sah sich verzweifelt nach Streifenstaub um. Haben wir hier keinen HEiler oder so!, fauchte sie ungeduldig Hageldorn ins GEsicht. Los, beweg dich!
Und du, geh schon! Hast du nicht gehört, was sie gesagt hat?!, miaute sie entnervt zu Zierblüte. Es war wohl eher ein Fauchen. Aber Schneeflocke wusste nicht, was sie tun sollte. Sie war KRiegerin, verdammt nochmal! Keine Heilerin! Und ihre Anführerin war ohnmächtig vor Wehen, und diese störrische Kriegerin weigerte sich, ihren, Scheckensterns, Befehlen zu folgen!


[out: nicht wundern. Schnee interpretiert schonmal ein Fauchen und Verzweiflung durch die Gegend, das ist nicht als mitposten gemeint Wink]
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Hageldorn

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BeitragThema: Hageldorn   Di Nov 26, 2013 7:12 pm

Die Kätzin ließ das ganze endlich auf sich beruhen und ich atmete innerlich doch ganz erleichtert auf. Für einen Moment wirkte sie fast schon beleidigt, wie ich meinte, allerdings schienen ihr meine schönen Worte dann doch zu gefallen. Ein tiefes Schnurren drang aus meiner Kehle. "Du brauchst....", weiter kam ich nicht, denn Scheckenstern kam urplötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht ins Lager gestürmt und teilte meiner lieblichen Gesprächspartnerin die Aufgabe zu, irgendeine Streunerin ins Lager zu bringen. Ich horchte auf. Streunerin? Mir wurde gleichzeit heiß und kalt. Sie meinte doch nicht etwa die Streunerin? Zierblüte sträubte sich. Die Anführer-Mieze hauchte irgendwas von wegen meinem Namen und darauf Streifenstaubs und im nächsten Moment empörte sich auch schon meine nette Begleitung neben mir und wandte mir den Rücken zu. Iritiert blickte ich auf die zusammengesunkene Anführer-Mieze. Erst die Worte einer schneeweißen Schönheit holten mich in die Wirklichkeit zurück. Sie fauchte mich an und mein Pelz sträubte sich verärgert. Mäusedreck! Musste denn heute alles schief laufen?! Bis eben dachte ich noch, die Welt wäre in Ordnung und dann das. Ich unterdrückte ein verärgertes Grollen und steuerte dann geschwind in Richtung Heilerbau. Streifenstaub! Ich musste um meines Blutes Willen die Heilerin dazu holen. Das die sonst so starke Mieze zusammengesunken war, konnte einfach nichts gutes bedeuten. Im Bau der netten Heiler-Mieze angekommen, fackelte ich nicht lange und flehte beinahe: "Streifenstaub, bitte komm schnell. Scheckenstern geht es nicht gut. Sie bekommt Junge!" Ungeduldig wartete ich auf eine Reaktion der immernoch mit dieser Plage von Blattstreif beschäftigten Mieze und wippte dabei auf den Pfoten. Es stand so einiges für mich auf dem Spiel. Mein Leben. Mein Blut. Meine Ehre. Einfach alles! Ein Teil in mir wollte, dass sie nicht wieder aufstehen würde, doch ein anderer Teil in mir, flehte um ihre Sicherheit, denn ansonsten hätten meine Jungen keine Nahrung und dass wäre eine Katastrophe! Andererseits würde das mit der Streunerin nie raus kommen. Das hatte sein Gutes. Wobei... Handelte es sich bei der Streunerin von der Scheckenstern gesprochen hatte denn wirklich um ein und die selbe, die ich auch in Gedanken hatte? Sollte dem nicht der Fall sein wäre meine Hoffen komplett unbegründet, doch etwas in mir verriet mir, dass die Katastrophe doch immer näher rückte. Anders konnte ich mir das mulmige Gefühl, dass ich seit ihrer Rückkerh ins Lager verspürte nicht mehr erklären. Gut ich hatte einen Fehler begangen, doch das konnte doch jetzt nicht all meine Mühen begraben...
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BeitragThema: Streifenstaub   Di Nov 26, 2013 7:37 pm

Ich war gerade dabei Blattstreif weiter zu versorgen, als Hageldorn mit einer unglaublichen Nachricht in meinen Bau gestürmt kam. Scheckenstern bekommt Junge?! So unglaublich die Nachricht auch war, anscheinend gab es Kompliationen, sonst wäre der Kater nicht so aufgeregt und Scheckenstern wäre von selbst gekommen. Kurz überprüfte ich nocheinmal den Blattstreifs Zustand, dann packte ich Borretsch und ein paar Himbeerblätter und stürmte aus dem Bau. Die werdende Königin war schnell ausfindig gemacht und ich machte mich auf dem Weg. Scheckenstern lag auf der Seite und Schneeflocke leistete ihr anscheinend Gesellschaft. Nein, die gescheckte Anführerin hatte das Bewusstsein verloren, erkannte ich, als ich näher heran kam. Ich musterte sie einen Moment ruhig und legte die Kräuter nahe ihres Gesichtes ab. Mit sanften Zügen über den Pelz versuchte ich sie zu wecken und miaute freundlich: "Scheckenstern. Komm schon, wach auf. Deine Jungen können nicht ewig warten."
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Sturmnacht

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BeitragThema: Scheckenstern   Di Nov 26, 2013 7:51 pm

Ich sah Katzen.Viele Katzen.Dann sah ich Vogelstern."Bin ich tot?Verliere ich ein Leben?",fragte ich verwirrt.
Vogelstern antwortete nicht,doch er nickte."Aber die Jungen!"Er trat aus den reihen auf mich zu."Schau mal.Dort."
Er deutete auf einen kleinen Felsen am Rande der Lichtung.Dort saß...ich! "Das ist dein erstes Leben.Mit jedem Sterben wird dein abbild stärker.Aber nun kehre zurück und gebäre deine Junge.Nenne sie Farnjunges und Fleckenjunges."

Ich wachte auf.Über mir konnte ich Schneeflocke und Streifenstaub.Eine weitere starke wehe überkam mich,doch ich spürte,das sich nichts tat."Warum tut das so weh!?"jaulte ich.Ich spürte,dass die Jungen noch nicht kamen!
Doch plötzlich wurde es nass.warm und nass.In einer Wehenpause konnte ich aufsehen und sah Blut.Viel Blut!
Doch dann kam die nächste wehe und ich fühlte noch mehr warme Flüssigkeit."Was ist los...."konnte ich grad noch flüstern,bevor die nächste wehe und noch mehr Blut kamen.
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BeitragThema: Streifenstaub   Di Nov 26, 2013 8:03 pm

Die Wehen kamen stark und heftig und die werdende Mutter beschwerte sich über den Schmerz. Sie war aufgewacht und ich durfte sie als Heilerin jetzt nicht in Panik verfallen lassen, daher schnurrte ich ruhig: "Beruhige dich. Keine Sorge es wird alles gut." Ich schob ihr die Himbeerblätter vor die Nase und sprach sanft: "Nimm die hier, die werden die Blutung stoppen" Mit wachsamen Augen verfolgte ich, ob sie auch tat, was ich ihr gesagt hatte und redete dabei weiter auf sie ein. "Es ist ganz normal, dass es weh tut. Versuche mit den Wehen mitzugehen."
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Sturmnacht

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BeitragThema: Scheckenstern   Di Nov 26, 2013 8:18 pm

Die Schmerzen wurden schlimmer.Ich fraß Streifenstaubs Kräuter und versuchte ihrem Rat zu folgen,doch es half nichts.Es wurde nur noch schmerzlicher.Ich hatte kaum noch Kraft und bei der riesen Blutlache,dachte ich mir,müsste ich schon längst tot sein.Aber Vogelstern hatte mir seinen Segen gegeben.er würde mich kein zweites Mal zu sich holen.Plötzlich zog es einmal im Unterleib.Anders als die anderen Schmerzen.Und dann kam eine weiße Flüssigkeit,mit Blut vermischt,aus meinem Körper.Die Wehen veränderten sich.Kamen nun in Wellen.Und dann spürte ich das erste Junge.Ich hörte Vogelstern in meinem Kopf.Farnjunges.Und kam er.Ein wunderschönes Katerchen.Bling,verklebt,doch er war da.Doch ich konnte nicht lange seine Schönheit bewundern.Die nächsten wehen kamen.Ich ließ meinen Körper mitgehen.Wieder kam Vogelsterns Stimme.Flickenjunges.Und dann kam sie.Sie war mir fast wie aus dem gesicht geschnitten.Und sie war wunderhübsch.Doch plötzlich zog sich mein Körper zusammen.Auch ein wehe.Ich wunderte mich,Vogelstern hatte von zwei Jungen geredet.Und dann kam es.Ja...es!Als ich nach hinten schaute erstarrte ich.Ich wusste,dass es nicht lebte.Aber es war grausam anzusehen.Ein Junges,das konnte man erkennen,doch es hatte sieben Beine und drei Köpfe.Geschockt starrte ich es an.
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BeitragThema: Streifenstaub   Mi Nov 27, 2013 3:38 pm

Endlich kamen die Jungen, doch die Wehen ließen der noch mitten in der Geburt befindlichen Königin keine Zeit, sich um den kleinen, braun-weißem Kater zu kümmern. So übernahm ich ersteinmal die Aufgabe und leitete die nötigen Schritte ein, um das verklebte Fell des Jungen trocken und sauber zu lecken. Um die Atmung des Kleinen anzuregen und Wärme in den Pelz zu lenken begann ich gegen den Strich zu lecken. Währenddessen erblickte ein weiteres kleines Fellbündel das Licht der Welt. Es war gescheckt wie seine Mutter.. Ihre Mutter. Die frisch gebackene Mutter begutachtete ihren Wurf verzaubert, doch dann begann eine weitere, letzte Wehe sie zu schütteln. Schnell beauftragte Schneeflocke: "Geh in meinen Bau und hole noch mehr Himbeerbläter." Eigentlich musste sich jetzt auch noch um das zweite Junge gekümmert werden, um den Kreislauf anzuregen und einer Unterkühlung vorzubeugen, doch im Moment war die Gesundheit der Mutter, die nebenbei angemerkt noch die Anführerin des gesamten Clans war, wichtiger. Sie hatte unnatürlich viel Blut verloren. Die Portion an Blättern, die sie bisher genommen hat, würde nicht ausreichen. Für den Fall, dass die junge Kriegerin nicht wusste, wie sie aussahen -wie könnte sie auch?- erklärte ich: "Es sind die ersten Blätter ganz rechts in der Spalte meiner Lagervorräte." Eine genauere Anweisung konnte es wohl nicht geben. "Ach ja und sag Hageldorn, er soll auf Blattstreif aufpassen und mich sofort rufen, wenn etwas passiert, egal was." Ich konnte meinen einen Patienten nicht einfach für andere vollends außer acht lassen. Nachdem alles zugeteilt war, warf auch ich einen Blick auf das letzte der Jungen und ich hatte Mühe, nicht zurück zu schrecken. Drei Köpfe... Sieben Beine.. Soetwas hatte ich noch nie gesehen. Gehört allerdings auch nicht. Ich senkte den Kopf und schnupperte vorsichtig daran. Der Gestank von Tod und frischen Lebens vermischte sich. Scheckenstern schien wie erstarrt und so faste ich mich kurz, indem ich ihr das zweite Junge vor die Nase schob und sie aufforderte: "Befrei' es und leck' es sauber." Meine stimme klang ruhig und gefasst, wie es sich für eine Heilerin in einer solchen Situation gehörte, doch innerlich fühlte ich mich wahrscheinlich genauso unsicher und hilflos, wie die Königin jetzt nach dem anblick dieses verunstalteten Jungenkörpers. Was heißt hier verunstalte? - Es war einfach nur zu bizarr. Einfach unnatürlich. Es musste sich um ein Zeichen des SternenClan handeln. Doch hatte ich ihn noch nie so grausam walten sehen. Was das wohl zu bedeuten hatte? "Am besten du leckst es gegen den Strich, das hält sie warm und regt die Atmung an." Ich durfte mich jetzt nicht von meiner eigentlichen und wichtigsten Aufgabe abbringen lassen. Die lebenden Jungen mussten zuerst versorgt werden. Danach konnte ich mir immernoch Gedanken über die Botschaft machen. Vielleicht wusste Scheckenstern ja etwas mehr... Doch gerade sie hatte sich nun um ihre Jungen zu kümmern und alles andere kam zweitrangig. Wie wollte sie das eigentlich in Zukunft durchziehen? Verstand sie denn nicht, dass es eine unnötige Belastung für sie und vor allem für den gesamten Clan darstellte? Doch ist sagte nichts weiter. Ich wollte auch nicht ihre Entscheidung in Frage stellen, nein. Doch irgendwie sah ich dem ganzen doch ein wenig finster entgegen.
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BeitragThema: Re: FlussClanLager   Mi Nov 27, 2013 6:43 pm

Mühsam riss Schneeflocke den Blick von dem verunstalteten Jungen los. Sie war froh, dass Streifenstaub eine Aufgabe für sie hatte und sie weg konnte. HImbeerblätter...? Als hätte de Heilerin ihre Gedanken geahnt, fügte sie eine Beschreibung hinzu und sah ihr einen Augenblick in die Augen. Darin stand unterdrücktes Entsetzen. Dieses Gefühl in den Augen der Heilerin zu sehen, schockte Schneeflocke fast noh mehr als die MIssgeburt selbst. Streifenstaub ist auch geschockt... das heißt,... das heißt, sie weiß auch nicht, was das ist... woher es kommt... was es bedeutet! Schneeflocke bemühte sich, ihren Blick ruhig zu halten. Ja..., ja, natürlich. Um sich und die anderen beiden Kätzinnen zu beruhigen (wenn auch vor allem sich) drückte sie in einem Anflug von respektloser Zärtlichkeit die Nase ins Schulterfell ihrer Anführerin. Sie schnurrte Scheckenstern kurz zu, blickte absichtlich nicht zu dem verunstalteten Kitten und eilte zum Heilerbau. Dort traf sie auf einen ziemlich aufgebrachten Hageldorn. Wag es nicht, mich anzusprechen!, fauchte sie ihn an. Jetzt erst merkte sie, wie diese paar Momente sie einen großen Teil ihrer Nerven gekostet hatten. Gleich bekam sie einen Anflug von schlechtem Gewissen, hatte jetzt aber nicht die Kapazitäten, sich ausgerechnet bei Hageldorn zu entschuldigen. Streifenstaub sagt, du sollst auf Blattstreif aufpassen, maunzte sie knapp. Ganz rechts, ganz rechts... da lagen sie. Kleine, gezackte, etwas stachelige helle Blätter. Sie nahm ein Maulvoll. Und wenn irgendwas passiert, komm und sag Bescheid! Damit stürmte sie wieder hinaus.
Hier, keuchte sie und warf der Heilerin die Blätter hin. Dann überwand sie sich und neigte sich wortlos zu dem missgebildeten Jungen hinunter. Vorsichtig, ohne es anzusehen, nahm sie es hoch. Es war winzig und sehr leicht. Und warm. Die weiße Kriegerin trug das Junge aus dem Lager. Dort schaufelte sie zügig, mit schmerzenden Pfoten, eine Mulde aus und legte das JUnge hinein. Plötzlich fühlte se MItleid, unendliches Mitleid mit diesem kleinen toten Wesen. Was... was ist das für eine GRausamkeit, einem unschuldigen Kitten so etwas anzutun?, fragte sie sich. Oh SternenClan... was hast du getan?
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Hageldorn

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BeitragThema: Hageldorn   Mi Nov 27, 2013 8:04 pm

Schon bald verschwand die hübsche Heilerin mit einem Bündel Kräutern nach draußen. Ich blieb allein zurück - gut, der riesen Quälgeist war noch da, aber wen interessiert's? Noch immer vollig von der Rolle, trat ich von der einen Pfote auf die andere. Zog Kreise um mich selbst und machte mich wohl so ziemlich lächerlich, hätte mich nur eine Katze gesehen. Zum Glück waren ja alle draußen oder weggetreten, wie dieses magere Häufchen elend dort drüben. Ein hämisches Grinsen zeichnete sich für einen Moment auf meinen Lippen ab, dann zuckte ich auch schon zusammen. Pfotenschritte. Jemand nährte sich dem Heilerbau. Ich wandte mich dem Eingang zu konnte nicht anders, als weiter herum zu wippen. Die Anspannung wollte meinen Pelz einfach nicht verlassen. Zu viel schien für mich auf dem Spiel zu stehen. Ich hoffte inständig Pinker würde wissen, dass sie den anderen nicht zu folgen hatte oder gar etwas zu verraten. Doch ich könnte da immernoch falsch liegen. Sie war immerhin eine Streunerin. Sie würde die Regeln eines Clans und seine Bindung nicht verstehen, lebte sie doch ohne Grenzen und Norm, ohne Schutz und ohne Sicherheit. Da tauchte auch schon der liebliche schneeweiße Pelz einer der bezaubernden Miezen meines Clans mit dem Kopf in den Bau ein, gefolgt von ihrem atemberaubenden Körper. Ihr Erscheinen war wie ein gleizender Lichtstrahl in der Dunkelheit. Doch, als würde sie meine Gedanken lesen können, fauchte sie auch schon, ich solle es besser gleich lassen. Zumindest sollte ich sie auf keinen Fall auch nur anzusprechen wagen. Ein merkwürdiges Prickeln breitete sich in meinem Körper aus und ich grinste nur so vor mich hin. Das mich eine Mieze wie sie anfauchte, war eigentlich unerhört, doch war ich es ja auch gewöhnt. Belustigung erleichterte das Gewicht der Gedanken und Ängste in meinen Kopf, die bis eben noch schwer auf mich eingedrückt hatte. Doch im nächsten Augenblick war es auch schon wieder vorbei mit all der Heiterkeit und Gedankenlosigkeit. Die weiße Mieze teilte mir mit, ich solle auf dem sowieso schon halbtoten Kater, der wie eine hartnäckige und äußerst unliebsame Zecke im Nacken war, aufpassen. Dann verschwand sie für einen Augenblick in einer Ecke und kam wenige Herzschläge der Empörung später auch schon mit einem Bündel Kräuter im Maul wieder heraus. Ich versuchte angestrengt Worte zu finden, um meinen Protest auf der Mieze gegenüber höfliche Weise auszudrücken, da war sie auch schon verschwunden. Natürlich nicht, ohne mir noch zu erklären, ich solle bescheid sagen kommen, sollte irgendetwas passieren. Grollend ließ ich das Hinterteil zu Boden sinken und ergab mich wohl oder übel meinem Schicksal. "Und? Was soll hier schon groß passieren?", fragte ich wohl ehr an mich selbst gerichtet und krallte voller Unlust in den Boden.
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Blattstreif

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BeitragThema: Blattstreif   Do Nov 28, 2013 6:16 pm

Schwarz. Alles war schwarz. „Komm zu uns, Blattstreif.“ „Nebelrose!“ Die angesprochene nickte. Ihre Umrisse waren verschwommen. „Komm mit mir!“ Blattstreif zögerte, aber dann schüttelte er entschieden den Kopf. „Tut mir leid, ich kann nicht... Was wird dann aus Kirschpfote? Der getigerte Kater schreckte auf. „Wo bin ich?“ Er schaute sich um und der Geruch von Kräutern steig ihm in die Nase. Der Heilerbau des FlussClans? Wie bin ich denn hier hin gekommen? Wurde ich etwa getragen? Er entdeckte Hageldorn, der ein paar Schwanzlängen von ihm entfernt war. Blattstreif versuchte aufzustehen und es gelang ihm, auch wenn er wacklig auf den Beinen war, weswegen er sich hinsetzte. Nein, jetzt darf ich nicht mehr depressiv sein! Ich bin zwar noch nicht über sie hinweg... werde ich auch nie sein... aber ich habe ein Leben zu führen!
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Hageldorn

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BeitragThema: Hageldorn   Fr Nov 29, 2013 2:20 pm

Ich fuhr herum. Hatte da eben jemand etwas gesagt? Oder begann ich schon, mir dinge einzubilden. Nein. Das nervige Häufchen Elend war anscheinend wirklich noch einmal aufgewacht. Innerlich grollte ich verächtlich auf. Wie lange das diesmal wohl hält? Warum erlöst er uns nicht endlich von all dem Theater? Immer tanzen alle nach seiner Nase. Tz.. Er machte sich beinahe so unbeholfen, wie ein Jungen, bei seinem ersten Versuch, aufzustehen. Ein absolut peinlicher Anblick für einen Krieger, weshalb er mich wohl nicht länger an der Show teilhaben lassen wollte und sich auf sein räudiges Hinterteil setzte. Eigentlich sollte ich ja nun zu den anderen gehen und Streifenstaub bescheidgeben, doch die Verlockung war zu groß, ihm endlich seine blöden Szenen vor den Miezen heimzuzahlen, dass ich mir wohl lieber ein wenig Zeit lassen sollte. Ich meine so schlimm sah er ja nun auch nicht mehr aus. Hehe.. So trat ich also ruhig näher an den vom Transport und liegen ganz zerzausten Kater heran und sprach möglichst leise: "Na, Blattstreif. Geht's uns nun endlich wieder besser? Lass mal sehen." Ohne zu zögern stieß ich ihm mit der Schulter an die Seite und zog mich dann wieder in sichere Entfernung zurück, wo ich mein Werk betrachten wollte. (out: Er will ihn praktisch aus dem Gleichgewicht bringen und umstoßen...)
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Samtfell

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BeitragThema: Frühlingspfote   So Dez 01, 2013 1:41 pm

<-- Brücke durch den Flussarm

Mit Kirschpfotes Nacken im Maul kam er an. Nie wieder... an sie lehnen... Er bekam am Rande seines Bewusstseins mit, dass Scheckenstern Junge bekommen hatte, aber seine Gedanken konzentrierten sich auf Kirschpfote. Nie wieder... ihr Fell spüren... Plötzlich kam ihm ein Gedanke. Kirschpfote, ich komme zu dir. Ohne dich hat mein keinen Sinn. Er legte sie in eine Ecke, dann legte er sich selbst daneben. Ihr Körper war noch warm und er wollte ihn so lange warm halten, bis er selbst kalt war. Ich bin auf dem Weg... Ein letztes Mal schaute er durch das Lager. Macht es gut. Ich habe mein Leben hier genossen, aber ich muss zu ihr. Ohne sie kann ich nicht. Er legte den Kopf ab und schloss die Augen. Ich liebe dich, Kirschpfote. Plötzlich...
...fühlte er sich leicht. Er machte die Augen auf und sah sich selbst neben Kirschpfote liegen. Dann schaute er neben sich und sah Kirschpfote noch einmal. „Ja, lass uns gehen.“

Tod von Frühlingspfote am 01.12.2013
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BeitragThema: Blattstreif   So Dez 01, 2013 2:12 pm

Hageldorn“ fauchte er. Der Kater hatte ihn gestoßen, obwohl er wusste, dass es ihm nicht gut ging. Oder gerade deswegen? Er stand wieder auf und ging vorsichtig zum Ausgang. Dort setzte er sich hin und schaute sich um. Er sah, wie seine Tochter Kirschpfote und ihr Gefährte Frühlingspfote in einer Ecke des Lagers lagen und schliefen... Nein, sie schliefen nicht... „Frühlingspfote?“ Er ging näher dran. „Kirschpfote?“ Er bemerkte, dass beide nicht mehr atmeten. Tränen kamen aus seinen Augen. „Kirschpfote... Frühlingspfote...“, flüsterte er. Er drehte sich um und ging im Lager herum, als er bemerkte, dass Scheckenstern Junge bekommen hatte. Sie sind... nicht von mir.... WIESO?! WIESO ICH?! Plötzlich waren seine Augen trocken. Er drehte sich um und ging in die Ecke in der Frühlingspfote und Kirschpfote lagen und legte sich um die beiden. Nebelrose... Vor seinen Augen verschwamm alles...
... und er sah sich selbst dort liegen. Frühlingspfote und Kirschpfote sah er doppelt, die beiden liefen gerade in Richtung Sternenvlies. „Nebelrose... Ich komme doch noch mit...“

Tod von Blattstreif am 01.12.2013
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BeitragThema: Re: FlussClanLager   So Dez 01, 2013 2:34 pm

Schneeflocke lief langsam zurück ins Lager. Sie hielt den weißen Kopf gesenkt. DAs ist nicht ungewöhnlich, sagte sie sich immer wieder. Jungen sterben, und man hat auch schon von missgebildeten Jungen gehört. Ja... nackte, pelzlose Jungen oder Kitten mit nur einem Ohr. Aber das? Das war... abartig. Missraten. Monströs. Sie sah zu Scheckenstern hinüber. Die Ärmste. Und sie muss stark sein, so stark, für den Clan und sich selbst und die Jungen...
Da sah sie Blattstreif. Und Frühlingspfote. Und Kirschpfote. UNd sie waren tot.
Nein, wisperte sie, nein...
Sie konnte nicht atmen
Ihr Herz...
Sie war in einem Alptraum

Sie wollte aufwachen
Wach auf!

Ihr Herz, es schlug und schlug und schlug und sie fiel und fiel und fiel...
Blattstreif... und Kirschpfote... und Frühlingspfote...
Und das Kitten.

Es war ein Weibchen gewesen.

Und es hatte keinen Namen gehabt, und es war tot, und Blattstreif und FRühlingspfote und Kirschpfote...

Sie spürte, wie... etwas zerbrach tief in ihr. Splitter, tausende kleine SPlitter, kleine Scherben, Spiegelscherben, mit all den Gesichtern. Ihre MUtter, ihr Vater, Blattstreif, Kirschpfote, das Kätzchen. Frühlingspfote.

Alle tot.
Schneeflocke blickte auf und sah sie alle, all das Leid, all die Toten.
Dann atmete sie tief durch und verschloss ihr Herz für immer.


Sie lief zu Streifenstaub. Streifenstaub, sagte sie ruhig.
Ihre Augen waren hart und leer
Soll ich dir helfen?
Ihr Herz...
Ihr Herz war leer

Sie blickte der Heilerin in die Augen und sie konnte nicht glauben wie gelassen sie war.
Leer, wie das Leben, wie der Tod
Was gingen sie diese Tode an? Es war nicht ihr Kitten, nicht ihre Töchter, nicht ihr Gefährte.
Es war ihr Clan.
Und er starb langsam, langsam, langsam wie die Blattfrische. Verfault.
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BeitragThema: Streifenstaub   Fr Dez 06, 2013 8:08 pm

Die weiße Kriegerin hatte die Kräuter schnell gebracht und eilte mit dem missgebildeten Jungen aus dem Lager. Ich schob Scheckenstern die Kräuter zu und miaute ruhig: "Hier sind noch mehr Himbeerblätter. Iss sie, das wird die Blutung stillen." Langsam wurde mein Ton energischer. Die Geburt und das letzte Junge mochte grauenhaft für die Kätzin gewesen sein, doch war es noch lange keine Entschuldigung, sich zu lange damit aufzuhalten, konnten ihre lebenden Jungen auch keine Wärme und Zuwendung ersätzen. "Komm schon. Deine Jungen brauchen dich." Ich ließ den Blick suchend durchs Lager streifen. Wo war Sonnenstrahl? Scheckenstern konnte in ihrer jetzigen Verfassung kaum noch ihre Aufgabe als Anführerin vollwertig erfüllen. Da erblickte ich den Hügel aus Körpern. Während ich mit der frisch gebackenen Königin beschäftigt war musste etwas grauenhaftes geschehen sein. Blattstreif! - Mein eigentlich bis vor kurzem noch problematischster Patient. Kirschpfote, Frühlingspfote. Ich musste die Situation da draußen falsch eingeschätzt haben. Die Lawine aus Schuldgefühlen erdrückte mich fast. Doch alles im Clan war durcheinander geraten. Irgendwer musste doch die Ruhe bewahren. Schneeflocke kam wieder zurück und erkundigte sich, was sie tun könne. Sie wirkte gelassen. Vielleicht zu gelassen. Doch konnte ich mich nicht von blosen Ahnungen verunsichern lassen. Sie wollte helfen. Wenn ich ihr eine Aufgabe gab, wäre sie beschäftigt. Vielleicht würde das schon ausreichen. Wir alle waren aufgewühlt. Zumindest die, die die Leichen schon bemerkt hatten. Eine weitere Woge unnachgibiger Schuldgefühle drohte mich zu erdrücken. Doch ich war die einzige entscheidungsfähige Autoritätsperson im Lager, nachdem Scheckenstern sich nun um ihre Junge und ihre eigene Gesundheit zu kümmern hatte und Sonnenstrahl nirgands zu sehen war. "Nun, am Besten, du suchst Sonnenstrahl. Sie müsste irgendwo in der Nähe des Lagers sein, wenn sie noch nicht hier ist." Ich blickte auf das Junge vor Scheckensterns Pfoten. "Scheckenstern muss sich um ihr Junges selbst kümmern.", miaute ich in der Hofnung, die Kätzin würde endlich anfangen, sich um den kleinen Wurm zu kümmern. Ich war versucht mich zu ihm hinunter zu senken und selbst zu beginnen, wie auch bei dem ersten Jungen, doch der Akt war ein wichtiger Teil bei der Geburt von Jungen. Wenigstens bei einem sollte sie ihre Aufgabe erfüllen dürfen.
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BeitragThema: Re: FlussClanLager   Sa Dez 14, 2013 11:22 am

Die wärme de eins so schon war, war nun vorbei.
Immer hatte er sich sicher und geborgen gefühlt doch nun war alles vorbei.
Was sollte jetzt auf ihm werden, wird er eines tages eine Katze auf die jeder stolz ist?
Ein eine ängstliche kleine Katze die vor allem Angst hat?
Die Zukunft ist noch weit doch das Leben beginnt...

Der kleine Kater spürte plötzliche kälte um sich und er fing jämmerlich an zu mauzen. Er wusste nicht was los war, doch was er wusste war das er nicht alleine war. Plötzlich nahm ihn irgendwas und putzte es oder wie er sagen würde, irgendwas leckte über sein Fell.
Doch das wollte der kleine Kater weniger und versuchte sich zu bewegen doch fühlte er sich zu schwach und so ließ er es doch lieber.
Er sehnte sich an der wärme und der Sicherheit wird er diese jemals wieder spüre? Oder war sie für immer verschwunden..?
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Flickenjunges

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BeitragThema: Re: FlussClanLager   Sa Dez 21, 2013 7:10 pm

Die Wärme die Flickenjunges gerade noch gesp7rt hatte war plöttlich weg, alles um sie herum war kalt und sie hatte Angst. Flickenjunges spürte plötzlich nagenden Hunger und wollte wieder in die Wärme die sie einst umgab. Voller Angst und Panil schrie sie so laut sie konnte nach ihrer Mutter :,,Mrrrraaaaaaaaauuu!!!!!"
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Sturmnacht

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BeitragThema: Scheckenstern   Do Dez 26, 2013 2:00 pm

OUT:Sorry,das ich soo lange nicht on war...hatte mega Weihnachtsstress...

IN:Bei Streifenstaubs Worten blickte ich auf.
Das widerliche Junge war verschwunden und als ich hinunterblickte,lagen zwei wundervolle Junge neben mir.
Ich lächelte,bevor ich das Junge zu mir zog,das mir aus dem Gesicht geschnitten zu sein schien.Schnurrend kuschelte ich sie in mein Bauchfell,wo es trinken konnte,während ich flüsterte:"Du sollst Flickenjunges heißen."Ich schnurrte kurz,dann zog ich den kleinen Kater zu mir.Auch er sah nicht aus wie sein Vater.Vielleicht war das ja auch gut so."Du sollst Farnjunges heißen,mein kleiner!"Nun schob ich auch ihn zu meinem Bauch.Kurz schaute ich mich um,bis ich Schneeflocke entdeckte:"Schneeflocke,kannst du mir vielleicht ein Nest in der Kinderstube herrichten?Das wäre ganz nett!"Ich lächelte kurz,bevor ich mich wieder meinen Jungen zuwand und sie putzte.Nach einer weile schaute ich zu Streifenstaub hoch:"Danke.Ich denke wir reden nachher mal in Ruhe darüber,was...naja...du weißt schon."
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Hageldorn

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BeitragThema: Hageldorn   Fr Jan 24, 2014 9:35 pm

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Die letzten Tage war so einiges passiert. Unruhe plagte mich, wie ich so am Frischbeutehaufen auf und ab schritt. Der Clan verlor einige Katzen. Darunter auch meine erst-bestiegene Mieze Wurzelblüte. Wie konnte sie nur gehen? Selbst wenn Grasjunges gestorben war, war da doch immernoch die andere Kleine. Ich konnte es nicht fassen, wie gleichgültig der SternenClan zusah, wie wir alle verrecken. Es war inzwischen doch ein offenes Geheimnis, dass irgendwas nicht stimmte. Dem Clan ging es so schlecht wie noch nie. Ich konnte die spitzen Krallen der anderen Katzen formlich an meinem Pelz spüren. Seit dem Scheckenstern meine Jungen - und damit dieses leblose Monster - zur Welt gebracht hatte, ging alles den Bach runter. Der SternenClan konnte es doch nicht so schwer nehmen. Das durfte er doch nicht. Wozu gab es überhaupt diese Regelung, dass Anführerinnen keine Jungen zu bekommen hatten, wenn sie im Amt waren? Solch ein Mäusedreck. Frustriert krallte ich in den harten Boden. Das konnten sie mir doch nicht antun. Ich war mir inzwischen fast schon sicher, dass unsere liebreizende Anführerin ihr Angebot mir gegenüber zurück nehmen würde. Nach allem, was passiert war. Ich grollte innerlich auf. Wütend stapfte ich in Richtung Kinderstube. Unterwegs versuchte ich angestrengt, mich zu beruhigen. Es gelang mir auch soweit. Immerhin durfte ich vor meinem Blut keinen Eindruck von Schwäche oder Furcht erzeugen. So holte ich einigermaßen gefast Luft und steckte dann en Kopf durch den Eingang. "Schwarzjunges?", fragte ich möglichst leise und sah mich mit suchendem Auge in der abgedunkelten Höhle um.
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BeitragThema: Re: FlussClanLager   Fr Jan 24, 2014 9:54 pm

(OUT:Da wir ja jetzt sozusagen Neuanfang machen,lass ich sie mal ein bisschen gesucnder werden,sonst ist das ja doof mit Wanderung und so...)

Schwer hob ich meinen Kopf.Sofort erkannte ich meinen Vater.
"Hageldorn.Ich vermiss Mama."Langsam trottete ich auf ihn zu.
Schnurrend ließ ich mich zu seinen Füßen nieder."Ich will hier weg.Was ist,wenn wir alle krank werden...was sollen wir denn dann machen?Was...was...ich bin so verwirrt."Müde blickte ich zu meinem Vater hoch.
Eigendlich war ich schon fast sieben Monde alt,aber ich verstand,dass Scheckenstern warscheinlich momentan kaum Zeit hatte,meine Ernennung vorzubereiten...und ich würde ja warscheinlich eh nicht bei Sache sein...
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BeitragThema: Hageldorn   Fr Jan 24, 2014 10:09 pm

Schwermütig neigte ich den Kopf, um meiner Tochter über mit der Zunge über das zarte Köpflein zu streichen. "Ich weiß meine Kleine, ich weiß." Langsam hob ich den Kopf wieder. "Aber sie wird vom SternenClan auf dich herabschauen und auf dich aufpassen, meine Kleine.", erinnerte ich sie und fragte mich im Grunde selbst, wie ich nur solch einen mäusehirnigen Wunschtraum aussprechen konnte. Im SternenClan würde sie längst alles erfahren haben. Die Sache mit Pinker, die mit Scheckenstern und eben einfach alles. Sicher war sie im SternenClan extrem enttäuscht von mir. Und auch von dem Blut, das sie hier unten noch mit mit teilte. Schwarzjunges durfte das auf keinen Fall erfahren. Wobei es nur eine Frage der Zeit wäre, bis ich es auch vor ihr nicht länger verheimlichen kann. Der SternenClan hasste mich immerhin. Vielleicht wäre es wirklich besser, wenn ich den Clan verließ. Schwarzjunges wollte auch gehen. Ich könnte sie mitnehmen. Das wäre für alle am sichersten. Sicher? Was rede ich mir hier für einen Schwachsinn ein?! Im Clan war es schon immer am sichersten gewesen! Sei es nun WolkenClan oder FlussClan, unter Katzen ist man immer besser aufgehoben! Ich wollte mir meine innere Unruhe nicht anmerken lassen und so versuchte ich ruhig zu miauen: "Keine Sorge, mein Schätzchen, ich werde auf dich aufpassen. Aber wir könne nicht fort. Noch nicht. Ich vermisse deine Mutter auch, aber wir müssen nach vorne sehen. Wenn wir wegrennen werden wir nichts erreichen." Du weißt noch nicht einmal wie man anständigt Beute macht..., dachte ich mit traurigem Blick auf ihr dunkles Haarkleid hinab.
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BeitragThema: Re: FlussClanLager   Fr Jan 24, 2014 10:15 pm

"Ich weiß...so hab ich das auch nicht gemeint.Aber ich möchte so gerne helfen...ich weiß,das geht normalerweise nicht,aber kannst du Scheckenstern nicht fragen,ob sie mich zu deiner Schülerin ernennt?Ich weiß,das das normalerweise nicht geht....aber fregaen kann man doch...oder?"Hoffnungsvoll schaute ich erst Hageldorn und dann Scheckenstern an,welche weit hiten außer Hörweite in der Kinderstube lag und sich um ihre Jungen kümmerte."Sie muss doch zu ihren Pflichten zurückkehren,oder nicht?"
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BeitragThema: Re: FlussClanLager   Fr Jan 24, 2014 10:27 pm

"Ja, da magst du Recht haben. Es ist wohl an der Zeit..", miaute ich abwesend. Mir gefiel der Gedanke gar nicht, noch einmal mit Scheckenstern reden zu müssen. Nicht nach allem, was geschehen war. Mir sträubte sich der Pelz einwenig davor. Auch wenn ich wohl vorerst nichts zu befürchten hatte. So senkte ich kaum merklich die Stimme, obwohl die vorherige Lautstärke völlig ausgereicht hätte, und erkundigte mich bei meiner Tochter noch kurz: "Hat sie heute schon was gefressen?" Ich wollte ihr auf keinen Fall gegenüber treten, wenn sie missgelaunnt oder gar hungrig war. Also musste ich auf Nummer sicher gehen. Auch wenn sie mir wohl auch bei guter Laune die Ohren zerfetzen könnte. Ich freute mich schon so gar nicht auf das ganze. Könnte ich es noch länger hinauszögern, würde ich es tun, doch mir blieb keine andere Möglichkeit. Wenn ich hier weg wollte, musste Schwarzjunges zuerst das Jagen lernen. Doch was würde dann aus meinen anderen Jungen werden? Ich wusste, Scheckenstern würde niemals erlauben, dass die Würmer, für die sie so hatte kämpfen müssen, mit mir weggingen. Doch konnte sie garantieren, dass mein Blut im Clan sicher war? Ich hatte unmerklich ihre dunkle Gestalt im Schatten hinten fixiert. Als es mir bewusst wurde, wandte ich den Blick ab.
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